{"id":721,"date":"2024-03-24T13:37:13","date_gmt":"2024-03-24T12:37:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/?p=721"},"modified":"2024-09-22T15:40:56","modified_gmt":"2024-09-22T13:40:56","slug":"remembering-community","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/remembering-community\/","title":{"rendered":"Remembering Community"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten Wochen sind so viele Dinge passiert, die bei mir eine Erinnerung an etwas Uraltes wachgekitzelt haben, verbunden mit einer Sehnsucht danach, das wieder zu leben. Eigentlich ist das Gef\u00fchl nicht ganz neu, ich habe es im Leben immer Mal wieder gef\u00fchlt. Aber anscheinend ist es jetzt Zeit, damit zu arbeiten. Es ist die Erinnerung an das, was wir Community nennen, Gemeinschaft, aber oft eigentlich nicht ganz genau sagen k\u00f6nnen, was es bedeutet oder wie man es leben soll.<\/p>\n<p>Ich war vor Kurzem bei einem magischen Retreat geleitet von f\u00fcnf absolut grandiosen Facilitators aus Deutschland (<a href=\"https:\/\/www.shifting-worlds.org\/about?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Antonia Stessl<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.rotger-heilmeier.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rotger Heilmeier<\/a>) und den USA (<a href=\"https:\/\/seeingwithyourheart.com\/about\/\" target=\"_blank\" style=\"outline: none;\" rel=\"noopener\">Emily Blefeld, Dan Cohen<\/a> und <a href=\"https:\/\/fairhavenhealing.com\/bio\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lisa Murphy<\/a>) gemeinsam mit einer internationalen Gruppe von Heilern, Aufstellern und Bewusstseinserweiterern. Was da passiert ist l\u00e4sst sich schwer in Worte fassen, erf\u00fcllt mein Herz aber bis heute und wird sicher noch eine Weile nachwirken. Hier kamen 3 Generationen vom Gro\u00dfeltern-Alter bis zum Baby zusammen und haben eintr\u00e4chtig zusammen am gro\u00dfen Teppich des kollektiven Bewusstseins gewebt, jeder mit seinem Faden, und ungeachtet von Hintergrund und Zugeh\u00f6rigkeit war es eben da: das Gef\u00fchl von Gemeinschaft. Sp\u00e4testens dann als das Baby auf den Knien eines der \u00e4lteren Teilnehmer sa\u00df, alle irgendwo drum herum versammelt, die Eltern w\u00e4hrenddessen ihre Impulse in die Gruppe gebend, die Altersstufen und Nationalit\u00e4ten eintr\u00e4chtig versammelt, gemeinsam trommelnd und singend, war es so pr\u00e4sent und anfassbar wie ein eigenes Wesen, das seinen Platz im Raum einnimmt: das unsichtbare Netz aus W\u00e4rme und Licht, das uns alle verbindet, das Gemeinschaftsbewusstsein, das Bewusstsein von Einheit. Und ich fragte mich warum wir das nicht immer sp\u00fcren k\u00f6nnen: auch wenn wir mit anderen Menschen sind, so ist dieses Gef\u00fchl nicht immer da.<\/p>\n<p>Fast Forward 2 Wochen sp\u00e4ter. Prinzessin Kate der britischen Royal Family verk\u00fcndet in einem unglaublich starken, gefassten aber emotionalen Video ihre Krebsdiagnose, und setzt damit einer endlosen Litanei von immer wilder werdenden Spekulationen \u00fcber ihr Befinden ein Ende. Mich hat das sehr ber\u00fchrt, ebenso wie einige \u00f6ffentliche Entschuldigungen von einigen, die die Spekulationen angeheizt oder noch H\u00e4me dr\u00fcbergekippt hatten. Da ist es wieder, das unsichtbare Band der Gemeinschaft, das wir theoretisch mit jedem herstellen und f\u00fchlen k\u00f6nnen, weil es einer tieferen Wahrheit entspricht. <!--[if !supportLineBreakNewLine]--><!--[endif]--><\/p>\n<p>Und doch k\u00f6nnen wir es nicht immer f\u00fchlen, aber es wird aktiviert, sobald sich unser Herz \u00f6ffnet. Und es wurde mir mal wieder klar, dass wir daran arbeiten m\u00fcssen, dass wir offen sind, unser Herz offen halten k\u00f6nnen (trotz alldem an K\u00e4lte und Dunkelheit da drau\u00dfen was nat\u00fcrlich auch da ist und nicht weggehen wird) um diese Gemeinschaft mit allem Leben um uns herum nicht nur sp\u00fcren, sondern auch mit jenen um uns herum leben zu k\u00f6nnen, egal ob wir sie als unsere physische Familie oder enge Freunde anerkennen k\u00f6nnen oder nicht.<\/p>\n<p><span><img decoding=\"async\" alt=\"\" data-id=\"2081\" width=\"612\" data-init-width=\"2000\" height=\"344\" data-init-height=\"1125\" title=\"iStock-1090215676_2000x1125_community\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/dorotheeamelung.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/iStock-1090215676_2000x1125_community.jpg\" data-width=\"612\" data-height=\"344\" style=\"aspect-ratio: auto 2000 \/ 1125;\"><\/span><\/p>\n<h3>Was Community verhindert&#8230;<\/h3>\n<p>Auf dem Retreat sind nat\u00fcrlich ganz viele krasse, emotionale, ber\u00fchrende, aufw\u00fchlende, schwierige und transformative, heilende Dinge passiert, die ein offenes Herz fast erzwungen haben \u2013 mir aber auch deutlich gemacht haben, was ein offenes Herz alles verhindern kann \u2013 so deutlich wie nie. Zwei der beiden Facilitators \u2013 Emily und Dan \u2013 ebenso wie einige der Teilnehmer kamen mit einem j\u00fcdischen Hintergrund an den Ort des Retreats in Deutschland, der selbst seine eigene bewegte Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg erz\u00e4hlt. Als Aufsteller, die es gewohnt sind mit den systemischen intergenerationalen Verstrickungen zu arbeiten, die alte T\u00e4ter-Opfer-Dynamiken im kollektiven Bewusstsein halten, war dies den Facilitators genauso wie allen Teilnehmenden nat\u00fcrlich von Anfang an bewusst und die Arbeit, die w\u00e4hrend des Retreats geschah er\u00f6ffnete uns allen eine einzigartige M\u00f6glichkeit, unter anderem auch Heilung in diese alten Verstrickungen zu bringen, die ein offenes Herz und echte Gemeinschaft verhindern.<\/p>\n<p>Ich selbst war \u00fcber die Verstrickung mit meinem eigenen Gro\u00dfvater, der im zweiten Weltkrieg an der russischen Front k\u00e4mpfte, mit der intergenerationalen, individuellen und kollektiven deutschen Scham so konfrontiert, dass Emily \u2013 mit ihrem j\u00fcdischen Hintergrund an einem Punkt vor mir stand mit den kraftvollen Worten: \u201eWenn du jetzt nicht auch in deine Power (und raus aus der Scham) kommst, dann sind wir beide nicht frei.\u201c Noch nie habe ich so deutlich f\u00fchlen k\u00f6nnen, was es bedeutet, wenn wir in den alten T\u00e4ter-Opfer-Dynamiken verhaftet bleiben: Wenn man durch die Brille von Scham und Schuld auf jemanden blickt, kann man sich nicht auf Augenh\u00f6he begegnen. Mehr noch: das Herz schlie\u00dft sich und echte Verbindung kann nicht entstehen. Und ohne Verbindung keine Community. Bleiben wir so verhaftet in den alten T\u00e4ter-Opfer-Verstrickungen \u2013 egal auf welcher Seite \u2013 sind wir alle nicht frei und k\u00f6nnen uns nicht wahrhaftig als Menschen mit offenem Herzen begegnen.<\/p>\n<p>Doch nicht nur diese T\u00e4ter-Opfer-Dynamiken, alle Dynamiken, bei denen sich einer \u00fcberlegen oder unterlegen f\u00fchlt, schlie\u00dfen das Herz. Die besondere Zusammensetzung von Facilitators und Teilnehmern aus UsA und Europa die sich alle auf die eine oder andere Weise auf den Weg gemacht haben ihr Bewusstsein zu erweitern und den Weg des Herzens zu gehen hat den sicheren Rahmen f\u00fcr Gemeinschaft halten k\u00f6nnen. Doch wie gelingt uns das, wenn der sichere Rahmen um uns fehlt? Menschen um uns herum kein Interesse an Gemeinschaft haben oder den Weg des Herzens noch nicht gefunden haben? Denken wir dann auch wir m\u00fcssen uns sch\u00fctzen und machen das Herz wieder zu? Schlagen zur\u00fcck, lassen uns von den neuesten doom-and-gloom Nachrichten ablenken oder aufwiegeln, oder drehen uns um, wenden uns ab und &#8222;denken uns unseren Teil&#8220;? Ich habe wieder erleben d\u00fcrfen wie viel Arbeit wir da aktiv hereinstecken m\u00fcssen, wenn wir (echte) Gemeinschaft wollen, die niemanden ausschlie\u00dft. Zum Beispiel jedes Mal wenn wir uns angewidert abwenden, weil jemand anderer Meinung ist als wir, f\u00fchlen wir uns insgeheim \u00fcberlegen, und verschlie\u00dfen uns der Gemeinschaft, schlie\u00dfen unser Herz. Jedes Mal, wenn wir glauben, dass wir Recht haben und der andere Unrecht und wir uns deswegen \u00fcberlegen f\u00fchlen. Kennen wir garantiert alle! Jedes Mal, wenn wir die Moralkeule herausholen, uns auf der &#8222;richtigen Seite der Geschichte&#8220; w\u00e4hnen, oder aber auch wenn wir uns unterlegen oder wertlos f\u00fchlen, wenn wir denken, wir h\u00e4tten nichts beizutragen oder dass wir wertlos seien. Auch solche Momente hat sicher (fast) jeder schonmal gehabt. Denn auch dann macht das Herz zu. Gemeinschaft? Fehlanzeige.<\/p>\n<p>Auch gestern sa\u00df ich wieder mit einem Baby auf dem Arm (das nicht meines ist) mit zwei wunderbaren Menschen (die nicht zu meiner Familie oder meinem engen Freundeskreis geh\u00f6ren) und da war es wieder, das Gef\u00fchl von Community, dieses unsichtbare Band. Auch wenn das Bewusstsein von Einheit (Unity Consciousness) ein spirituelles Konzept ist, an das nicht jeder glaubt oder es sp\u00fcren kann &#8211; glaube ich, dass die meisten Menschen sich deshalb ganz tief nach Verbindung sehnen, weil sie sich irgendwo an dieses ganz elementare und einfache Grundprinzip erinnern k\u00f6nnen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Und da kommt gern sofort wieder das zynische Ego rein und verdreht die Augen: &#8222;Jaja, diese Hippie Naivit\u00e4t. Hat mit der Realit\u00e4t nix zu tun.&#8220; Danke, Ego. Wir wissen, dass du uns gern vor zu viel Sentimentalit\u00e4t oder Entt\u00e4uschungen zu sch\u00fctzen versuchst. Aber mit dem Totschlag-Argument des Egos (meist: <em>K\u00f6nnte wehtun!<\/em>, <em>Das wird nix!<\/em> oder <em>K\u00f6nnte schei\u00df<\/em><em>e werden!<\/em>) verhindern wir auch jegliche Bewegung auf gelebtes Gemeinschaftsbewusstsein zu. Und w\u00e4re das, was uns das Ego gern erz\u00e4hlt, die ultimative Wahrheit &#8211; so etwas wie meine Retreat-Erfahrung, internationales Mitgef\u00fchl f\u00fcr einen Royal, den die meisten von uns nie pers\u00f6nlich getroffen haben d\u00fcrften, und eigentlich jede Herzensregung f\u00fcr jemanden, den wir &#8222;gar nicht kennen&#8220;, w\u00fcrde es nicht geben. Und macht das nicht unsere Menschlichkeit aus?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Wochen sind so viele Dinge passiert, die bei mir eine Erinnerung an etwas Uraltes wachgekitzelt haben, verbunden mit einer Sehnsucht danach, das wieder zu leben. Eigentlich ist das Gef\u00fchl nicht ganz neu, ich habe es im Leben immer Mal wieder gef\u00fchlt. Aber anscheinend ist es jetzt Zeit, damit zu arbeiten. 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Was da passiert ist l\u00e4sst sich schwer in Worte fassen, erf\u00fcllt mein Herz aber bis heute und wird sicher noch eine Weile nachwirken. Hier kamen 3 Generationen vom Gro\u00dfeltern-Alter bis zum Baby zusammen und haben eintr\u00e4chtig zusammen am gro\u00dfen Teppich des kollektiven Bewusstseins gewebt, jeder mit seinem Faden, und ungeachtet von Hintergrund und Zugeh\u00f6rigkeit war es eben da: das Gef\u00fchl von Gemeinschaft. Sp\u00e4testens dann als das Baby auf den Knien eines der \u00e4lteren Teilnehmer sa\u00df, alle irgendwo drum herum versammelt, die Eltern w\u00e4hrenddessen ihre Impulse in die Gruppe gebend, die Altersstufen und Nationalit\u00e4ten eintr\u00e4chtig versammelt, gemeinsam trommelnd und singend, war es so pr\u00e4sent und anfassbar wie ein eigenes Wesen, das seinen Platz im Raum einnimmt: das unsichtbare Netz aus W\u00e4rme und Licht, das uns alle verbindet, das Gemeinschaftsbewusstsein, das Bewusstsein von Einheit. Und ich fragte mich warum wir das nicht immer sp\u00fcren k\u00f6nnen: auch wenn wir mit anderen Menschen sind, so ist dieses Gef\u00fchl nicht immer da.<br><\/p><p>Fast Forward 2 Wochen sp\u00e4ter. Prinzessin Kate der britischen Royal Family verk\u00fcndet in einem unglaublich starken, gefassten aber emotionalen Video ihre Krebsdiagnose, und setzt damit einer endlosen Litanei von immer wilder werdenden Spekulationen \u00fcber ihr Befinden ein Ende. Mich hat das sehr ber\u00fchrt, ebenso wie einige \u00f6ffentliche Entschuldigungen von einigen, die die Spekulationen angeheizt oder noch H\u00e4me dr\u00fcbergekippt hatten. Da ist es wieder, das unsichtbare Band der Gemeinschaft, das wir theoretisch mit jedem herstellen und f\u00fchlen k\u00f6nnen, weil es einer tieferen Wahrheit entspricht. <br><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><!--[endif]--><\/p><p>Und doch k\u00f6nnen wir es nicht immer f\u00fchlen, aber es wird aktiviert, sobald sich unser Herz \u00f6ffnet. 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Zwei der beiden Facilitators \u2013 Emily und Dan \u2013 ebenso wie einige der Teilnehmer kamen mit einem j\u00fcdischen Hintergrund an den Ort des Retreats in Deutschland, der selbst seine eigene bewegte Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg erz\u00e4hlt. 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Mehr noch: das Herz schlie\u00dft sich und echte Verbindung kann nicht entstehen. Und ohne Verbindung keine Community. Bleiben wir so verhaftet in den alten T\u00e4ter-Opfer-Verstrickungen \u2013 egal auf welcher Seite \u2013 sind wir alle nicht frei und k\u00f6nnen uns nicht wahrhaftig als Menschen mit offenem Herzen begegnen.<\/p><p>Doch nicht nur diese T\u00e4ter-Opfer-Dynamiken, alle Dynamiken, bei denen sich einer \u00fcberlegen oder unterlegen f\u00fchlt, schlie\u00dfen das Herz. Die besondere Zusammensetzung von Facilitators und Teilnehmern aus UsA und Europa die sich alle auf die eine oder andere Weise auf den Weg gemacht haben ihr Bewusstsein zu erweitern und den Weg des Herzens zu gehen hat den sicheren Rahmen f\u00fcr Gemeinschaft halten k\u00f6nnen. Doch wie gelingt uns das, wenn der sichere Rahmen um uns fehlt? Menschen um uns herum kein Interesse an Gemeinschaft haben oder den Weg des Herzens noch nicht gefunden haben? Denken wir dann auch wir m\u00fcssen uns sch\u00fctzen und machen das Herz wieder zu? Schlagen zur\u00fcck, lassen uns von den neuesten doom-and-gloom Nachrichten ablenken oder aufwiegeln, oder drehen uns um, wenden uns ab und \"denken uns unseren Teil\"? Ich habe wieder erleben d\u00fcrfen wie viel Arbeit wir da aktiv hereinstecken m\u00fcssen, wenn wir (echte) Gemeinschaft wollen, die niemanden ausschlie\u00dft. Zum Beispiel jedes Mal wenn wir uns angewidert abwenden, weil jemand anderer Meinung ist als wir, f\u00fchlen wir uns insgeheim \u00fcberlegen, und verschlie\u00dfen uns der Gemeinschaft, schlie\u00dfen unser Herz. Jedes Mal, wenn wir glauben, dass wir Recht haben und der andere Unrecht und wir uns deswegen \u00fcberlegen f\u00fchlen. Kennen wir garantiert alle! Jedes Mal, wenn wir die Moralkeule herausholen, uns auf der \"richtigen Seite der Geschichte\" w\u00e4hnen, oder aber auch wenn wir uns unterlegen oder wertlos f\u00fchlen, wenn wir denken, wir h\u00e4tten nichts beizutragen oder dass wir wertlos seien. Auch solche Momente hat sicher (fast) jeder schonmal gehabt. Denn auch dann macht das Herz zu. Gemeinschaft? Fehlanzeige.<\/p><p>Auch gestern sa\u00df ich wieder mit einem Baby auf dem Arm (das nicht meines ist) mit zwei wunderbaren Menschen (die nicht zu meiner Familie oder meinem engen Freundeskreis geh\u00f6ren) und da war es wieder, das Gef\u00fchl von Community, dieses unsichtbare Band. Auch wenn das Bewusstsein von Einheit (Unity Consciousness) ein spirituelles Konzept ist, an das nicht jeder glaubt oder es sp\u00fcren kann - glaube ich, dass die meisten Menschen sich deshalb ganz tief nach Verbindung sehnen, weil sie sich irgendwo an dieses ganz elementare und einfache Grundprinzip erinnern k\u00f6nnen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Und da kommt gern sofort wieder das zynische Ego rein und verdreht die Augen: \"Jaja, diese Hippie Naivit\u00e4t. Hat mit der Realit\u00e4t nix zu tun.\" Danke, Ego. Wir wissen, dass du uns gern vor zu viel Sentimentalit\u00e4t oder Entt\u00e4uschungen zu sch\u00fctzen versuchst. Aber mit dem Totschlag-Argument des Egos (meist: <em>K\u00f6nnte wehtun!<\/em>, <em>Das wird nix!<\/em> oder <em>K\u00f6nnte schei\u00df<\/em><em>e werden!<\/em>) verhindern wir auch jegliche Bewegung auf gelebtes Gemeinschaftsbewusstsein zu. Und w\u00e4re das, was uns das Ego gern erz\u00e4hlt, die ultimative Wahrheit - so etwas wie meine Retreat-Erfahrung, internationales Mitgef\u00fchl f\u00fcr einen Royal, den die meisten von uns nie pers\u00f6nlich getroffen haben d\u00fcrften, und eigentlich jede Herzensregung f\u00fcr jemanden, den wir \"gar nicht kennen\", w\u00fcrde es nicht geben. Und macht das nicht unsere Menschlichkeit aus?<\/p><\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>","tve_custom_css":"@media (min-width: 300px){[data-css=\"tve-u-17a5cb1d642\"] { padding: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d642\"] .tve-page-section-in { justify-content: center; display: flex; flex-direction: column; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d643\"] { background-image: none !important; --background-image: none !important; --tve-applied-background-image: none !important; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d646\"] { min-height: 400px !important; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d647\"] { padding: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d648\"] { width: 60%; margin-bottom: 40px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17a5bc75e43\"] .post-wrapper.thrv_wrapper { width: calc(33.3333% - 16.6667px); }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17a5bc75e43\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:nth-child(n+4) { margin-top: 30px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17a5bc75e43\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:not(:nth-child(n+4)) { margin-top: 0px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17a5bc75e43\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:not(:nth-child(3n)) { margin-right: 25px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17a5bc75e43\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:nth-child(3n) { margin-right: 0px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17067be2282\"] .post-wrapper.thrv_wrapper { width: calc(100% - 0px); }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17067be2282\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:nth-child(n+2) { margin-top: 15px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17067be2282\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:not(:nth-child(n+2)) { margin-top: 0px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17067be2282\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:not(:nth-child(n)) { margin-right: 0px !important; }.tcb-post-list[data-css=\"tve-u-17067be2282\"] .post-wrapper.thrv_wrapper:nth-child(n) { margin-right: 0px !important; }}@media (max-width: 1023px){[data-css=\"tve-u-17a5cb1d642\"] { padding-left: 0px !important; }:not(#tve) [data-css=\"tve-u-17a5cb1d649\"] { font-size: 20px !important; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d648\"] { width: 450px; }}@media (max-width: 767px){[data-css=\"tve-u-17a5cb1d642\"] { padding-left: 0px !important; padding-right: 0px !important; padding-bottom: 0px !important; }[data-css=\"tve-u-17a5cb1d647\"] { max-width: 100%; --tve-alignment: center; float: none; padding-right: 0px !important; padding-left: 0px !important; --tve-applied-max-width: 100% !important; margin-left: auto !important; margin-right: auto !important; padding-bottom: 0px !important; }:not(#tve) [data-css=\"tve-u-17a5cb1d649\"] { font-size: 19px !important; }}","tve_user_custom_css":"","tve_globals":{"e":"1","font_cls":[]},"tcb2_ready":1,"tcb_editor_enabled":1,"tve_landing_page":"","_tve_header":"0","_tve_footer":"0"},"categories":[37,36],"tags":[38,95,44,39,40],"class_list":["post-721","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufstellungsarbeit","category-unity-consciousness","tag-aufstellungsarbeit","tag-bewusstseinsarbeit","tag-bewusstseinsentwicklung","tag-community","tag-empowerment","post-wrapper","thrv_wrapper"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=721"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2541,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/721\/revisions\/2541"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dorotheeamelung.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}